Voyo vBook

Vorstellung VOYO vBook V1

Ich brauchte mal wieder was neues. Also hatte ich mich diesesmal umgesehen nach einem Gerät was mein altes DELL Netbook ersetzen kann und auch schneller ist. Aber es sollte dann doch eher in Richtung Tablet gehen.

Da ich bisher gute Erfahrungen mit Gerbest aus China gemacht hatte, lag es also nahe, mich dort mal umzusehen. Und ich bin auch für mich fündig geworden.

Also besorget und sich gefreut. Hier mal mein kleiner Bericht über das Convertible.

Technische Daten:

CPU:

Intel Atom X5-Z8300

Architektur

x64 Cherry Trail

Kerne:

4

Clock speed:

1,44GHz ( burst 1,84GHz )

Package:

Socket 1380 BGA

GPU:

Intel HD Gen8 ( 1GB VRAM )

GPU speed:

400MHz ( burst 500MHz )

RAM:

4GB DDR3L-1600

ROM:

64GB eMMC

Speicherslot:

bis 128GB

Display:

10,1 inch IPS

Auflösung:

1200x800

Touch:

10 Punkt Multitouch

Kameras:

2MP front

Funk:

BT 4.0, WiFi 802.11b/g/n, 3G und LTE

Diverses:

microHDMI 1.4b, microUSB, 3,5mm Klinke

Akku:

9000mAh

System:

Windows 10-x64

Gewicht:

0,790Kg

Gehäuse:

13mm

CPU-Z: http://valid.x86.fr/etcrb4

Link zum System: http://www.gearbest.com/tablet-pcs/pp_323959.html

Service / Support:

Wie immer ist dieser bei Gearbest in Deutsch. Das Ticketsystem ist in Englisch. Hatte ich aber nicht gebraucht, lief dieses mal wieder alles reibungslos.

Lieferzeit:

Nun habe ich mittlerweile ja schon mehrfach in China bestellt und meine Erfahrungen gesammelt. Damit ich nicht wieder so lange warten musste, habe ich gleich den Expressversand genommen. Teuer, aber um einiges schneller. Um genau zu sein, was das Tablet nach exakt 7 Tagen bei mir.

Garantie:

Hier muss halt jeder wissen ob er es wagt. Denn Im Schadensfall kann man das Gerät zwar zurückschicken, muss aber zumindest die Versandkosten nach China bezahlen. Ob sich das dann bei einem so günstigen Gerät noch lohnt, muss jeder dann selbst für sich entscheiden.

Ersteindruck:

Nach dem auspacken hat man erst mal etwas in der Hand…es ist nicht leicht, aber auch nicht schwer. Es ist mehr als ein Tablet, das kann man merken. Es… ja was ist es nun. VOYO sagt dazu vBook, ich würde es in die Kategorie Convertible Tablet einsortieren. Denn klappt man es auf, sieht es auch wie ein Netbook, klappt man es um, dann ist es ein Tablet. Klasse Sache das. Die Verarbeitung ist wie bei meinen anderen Tablet wirklich gut gelungen.

Also erst mal einschalten und schauen. Nach dem Starten, hat man wie üblich ein US-ENG-System vor sich und dieses Mal sogar etwas im Mülleimer. Gleich mal restored und… es ist ein Bild aus dem Werk von VOYO. Ich denke, das war wohl ein Test-Foto der Kamera.

Display:

Das Display ist spiegelnd, ist aber nicht wirklich schlimm. Wenn man im Schatten sitzt, dann kann man alles noch locker sehen. In der Sonne wird es dann schwieriger. Aber das dürfte den meisten Geräten so gehen. Die Auflösung von 1200 x 800 passt soweit auch gut.

Video schauen:

Ja funktioniert und das sogar bei den Demo-Videos von Youtube bei einer 4K-Auflösung. Da bin ich selbst sehr beeindruckt, denn die Tablets zuvor konnten dieses leider alle nicht.

Im Flugzeug hatte ich mir ein Video angesehen. Das war auf einer SD-Karte abgelegt. Leider wurde es über die 3,5mm Klinke sehr leise wiedergegeben. Aber VLC kann ja noch etwas höher drehen und somit war der Flug gerettet.

Fernsehen schauen:

Treiber installieren, Sender suchen, freuen. Dafür wurde ein AverMedia A850T per USB angesteckt.

Zubehör:

Da hätte ich mir jetzt doch noch einen Adapter für das deutsche / europäische Stromnetz gewünscht. Denn wenn man das Gerät einen Tag vorm Urlaub bekommt und so ein wichtiges Teil fehlt, muss man doch noch mal schnell los und einen Adapter besorgen. Ansonsten ist hier nun noch ein Handbuch in englischer und chinesischer Sprache beigelegt und das ist sogar ungewöhnlich dick. Es wird hier der Umgang mit Windows 10 erklärt. :-D

Touchpad:

Ja das gibt es auch. Schließlich ist hier ja auch noch eine Tastatur angebaut. Das Touchpad reagiert wie es soll und besitzt eine rechte und linke Mouse-Taste.

Tastatur:

Tja, die gibt es leider nicht im DE-Style. Das ist dann auch wirklich der einzige echte Kritikpunkt. Der Anschlag ist so wie man es von einer günstigen BT-Tastatur her kennt. Kurz und leicht. Nicht laut. Wenn ich nun die Umlaute benötige, schwenke ich einfach um auf die Bildschirmtastatur, nicht schön, aber machbar.

Leistung:

Für surfen, youtube und Office reicht es dicke. Auch kann man ein paar Programme mehr offenlassen, ohne dass die Performance gleich in den Keller geht. Denn es sind 4GB RAM verbaut.

Spiele:

Da war ich nun wirklich mal gespannt was das vBook leisten kann. Also erst mal Steam installiert und hier die Sicherung von CS:GO. Jupp funktioniert ohne, dass ich etwas in den Grafikeinstellungen gemacht hatte. Aber etwas schwammig. War Thunder war da schon einiges besser, fliegen war sehr gut möglich und Panzerfahren auch. Bei Wolrd of Warships musste die Grafik komplett runter gedreht werden und auch dann gab es Lags. Bei World of War Blitz war dann wieder alles ok und die Grafik konnte ruckelfrei wiedergegeben werden.

Hier noch die Videos zum selbst ansehen: War Thunder, CS:GO und World of Warships

Krawallmacher:

Hmmm, ja der ist vorhanden und die Boxen strahlen nach unten hin weg. Leider nicht wirklich laut. Auch der 3,5mm Klinke-Anschluss ist sehr leise. Das habe ich mal versucht mit dem Handy aufzunehmen. -> Video

Kamera:

Ist vorhanden. 2MP für Skype sollten hier reichen. Man darf nur keine Wunder erwarten. Auch sollte es einigermaßen hell sein, denn sonst rauscht sie.

Betriebssystem:

Windows 10 x64 ist schon vorinstalliert mit einem User von Voyo. Wie ja schon weiter oben beschrieben, wurde das vBook ja schon im Werk einmal getestet und mit der Kamera ein Foto gemacht. Ich selbst habe das OS dann gleich als erstes Mal zurückgesetzt und die deutsche Sprache nachinstalliert. Danach hat sich das vBook wie ein normaler PC verhalten. Die Treiber wurden dann alle noch mal aktualisiert. Das hatte ich mit „Driver Easy“ gemacht. Es waren schon eine Menge MB´s zu laden. Das größte Paket war der Intel Grafiktreiber.

Schrauben:

Schrauben? Ja die haben auf mich irgendwie immer eine gewisse Anziehungskraft. Also, Schraubendreher zur Hand und die Unterseite vom vBook mal aufgeschraubt. Bevor mal aber an das Innenleben kommt, muss die Unterseite noch von diesen Plastikklipsen abgemacht werden. War aber nicht wirklich schwer, dafür viele. Bilder gibt’s weiter unten.

Benchmarks:

Alle Benchmarks sind unter Windows 10 erstellt worden mit abgeschaltetem Virenscanner, aktuellem Patch-Stand und ohne weitere Hintergrundprogramme.

Voyo vBook V1

PCMark 8

1224

Cinebench 11.5 x32

6,81BpS / 1,17 Punkte

Cinebench 15.0 x64

7,82fps / 94 Punkte

Google Octain

6077

Browsermark V2

 [out dated]

Browsermark V3

37,64

SunSpider

1102,3ms

Greekbench 3 Single

708

Greekbench 3 Multi

2106

Kopiertest auf NAS

4,16MB/S

USB 2 HDD

33,4MB/s

CrystalDiskMark 5.1.2 x64

96,75MB/s lesend

26,50MB/s schreibend

Akkulaufzeit:

Das Video im Flieger konnte ich ohne Probleme bei 100% Helligkeit sehen und bei der Landung war noch mehr als genug Saft da. Beim normalen Surfen kommt man auf gut 6 Stunden Laufzeit.

Abschließendes:

Super Teil. Kann man nicht anders sagen. Es fasst sich gut an und man hat was in der Hand. Es ist sicher kein Leichtgewicht, aber bei so viel Technik würde ich für mich selbst sagen… passt. Auch was die CPU/GPU bei den Spielen leistet ist super. So konnte ich dann auch mal das ein oder andere Spiel wagen. Das englische Layout der Tastatur ist zwar nicht schön, aber ich kann damit leben.

Kommentare